Ancestors: The Humankind Odyssey verspricht, eine Fortsetzung zu machen, in der das Original als "Band eins" bezeichnet wird.
Während viele Patrice Désilets erst kürzlich als Regisseur von 1666: Amsterdam kennen, gilt der Entwickler auch als Schöpfer von Assassin's Creed und des Überlebensspiels zur menschlichen Evolution namens Ancestors: The Humankind Odyssey. Auch wenn es unwahrscheinlich erscheint, dass Désilets zu Ubisofts langjährigem Franchise zurückkehrt, hat er eine spätere Rückkehr zu Ancestors versprochen und erklärt, dass er schließlich eine Fortsetzung machen wird.
In einem kürzlichen Gespräch mit Eurogamer erklärte Désilets, dass das Originalspiel als "Volume eins" konzipiert wurde und dass er immer Ideen hatte, "verschiedene Bände anzubieten, um das Spiel irgendwann weiterzuentwickeln".
Obwohl Désilets auch bestätigte, dass er die IP-Rechte am Spiel besitzt, was bedeutet, dass er eine Fortsetzung machen kann, merkte er auch an, dass die Situation "komplex" sei und Fans möglicherweise noch eine Weile warten müssten, bevor er die Fortsetzung machen könne. Das gesagt: "Ich beende, was ich begonnen habe", wie Désilets anmerkt: "Und die Leute können mir glauben, weil ich bereit bin, 16 verdammte Jahre zu warten, um das zu beenden, was ich mit 1666 Amsterdam begonnen habe."
Würdest du eine Ancestors: The Humankind Odyssey Fortsetzung spielen?
Preview: So spielt sich das „Anime-GTA“: Ananta | gamescom 2026
Nach fast einem Jahr Funkstille sorgte NetEase während der Opening Night Live der Gamescom 2026 für eine der größten Überraschungen des Abends, als Ananta plötzlich wieder aus der Versenkung auftauchte. Das früher unter dem Codenamen Project Mugen bekannte Open-World-Actionspiel wird von den Fans seit jeher liebevoll spöttisch als „Anime-Grand-Theft-Auto“ bezeichnet, und tatsächlich bekam ich auf der Messe nicht nur einen neuen Trailer zu sehen, sondern durfte auch selbst eine ausführliche Demo spielen, die einen Teil der Hauptgeschichte sowie freie Erkundung in der neu enthüllten Stadt Chongxiao umfasste. chickenroad.qpon
Hier steckt viel drin
Ananta ist ein Free to Play Open World RPG von NetEase. Im Zentrum der Geschichte steht eigentlich Captain, ein Mitglied der angeschlagenen Ordnungsbehörde ACD, die sich um das tägliche Chaos in Städten wie dem bereits bekannten Nova City kümmert, während Captain gleichzeitig nach seinem verschwundenen Vater sucht und sich in einer von Algorithmen und Onlinekultur geprägten Welt zum Internetstar aufschwingen muss. In meiner Demo stand allerdings nicht Captain selbst im Vordergrund, sondern eine neue Figur namens Wei Yinglong, die stellvertretend zeigte, wie Ananta grundsätzlich funktioniert, denn das Spiel dreht sich um das Konzept, dieselbe Stadt durch die Augen ganz unterschiedlicher spielbarer Charaktere zu erleben, von der Polizeistreife über eine Hackerin bis zum Lieferboten oder Content Creator, jeweils mit eigenem Erkundungs- und Kampfstil.
Zwischen Stealth und Erkundung
Der Story-Abschnitt begann mit einer angespannten Ausgangssituation, die nahtlos in dynamische Actionsequenzen überging, inklusive mehrerer überraschender Wendungen. Besonders beeindruckend fand ich, wie flüssig das Spiel dabei zwischen Gameplay und Zwischensequenzen wechselt, fast schon im Stil eines interaktiven Kinofilms, wie man es sonst eher von Reihen wie Uncharted kennt. Wie Uncharted hat sich das Ganze auch angefühlt, nur ohne Waffen. Ich musste mich auf einem infiltrierten Anwesen lautlos fortbewegen und hatte hier und da Kletterpassagen zu bewältigen. Dabei wurde inszenatorisch auch gut was geboten. Gerade bei einem Free-to-Play-Liveservice-Titel ist das keine Selbstverständlichkeit, denn viele vergleichbare Spiele verzichten aus Effizienzgründen meist auf solch aufwendig inszenierte Einzelmomente und verlassen sich lieber auf wiederverwendbare, generische Actionsequenzen. Ananta dagegen wirkte an mehreren Stellen der Demo bewusst ortsgebunden inszeniert, mit Übergängen zwischen Nahkämpfen, Fahrzeugaktionen und kurzen QTE-Passagen, die sich glaubhaft in die jeweilige Umgebung einfügten.
Nach Abschluss der Geschichte durfte ich die neue Karte Chongxiao frei erkunden, konkret ein Areal, das an eine ländliche Teeplantage erinnert, wie man sie im Umland von Hangzhou finden könnte. Zwar gibt es inzwischen zahlreiche Spiele mit Schauplätzen im Stil von Shanghai oder Hangzhou, doch was Ananta hier besonders auszeichnet, ist die spürbare Alltagsatmosphäre der Umgebung. Überall in den grünen Hügeln zwischen den Teesträuchern waren NPCs mit eigenen kleinen Beschäftigungen unterwegs, sei es beim gemütlichen Spaziergang, beim Verkauf lokaler Spezialitäten in kleinen Ständen oder bei der Feldarbeit, während gleichzeitig putzende und sogar tanzende Roboter sowie sprechende Verkaufsautomaten für einen reizvollen Kontrast aus Landidylle und Science-Fiction-Elementen sorgten. Zahlreiche kleine Minispiele, inspiriert vom urbanen Leben der Region, sowie länderuntypische, aber liebevoll gestaltete Fahrzeuge rundeten den positiven Eindruck der Erkundung ab.
Die Hoffnung aus China
Ananta hinterlässt auf der Gamescom 2026 einen erstaunlich hochwertigen ersten Eindruck, gerade wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein kostenloses Live-Service Game und nicht um einen klassischen Vollpreistitel handelt. Die filmreife Inszenierung der Story, kombiniert mit der lebendig gestalteten, glaubwürdig bevölkerten Welt rund um die neue Stadt Chongxiao, weiß bereits jetzt zu begeistern, auch wenn sich naturgemäß erst nach dem Launch zeigen wird, ob NetEase dieses hohe inszenatorische Niveau auch über regelmäßige Content-Updates hinweg halten kann. Mit zwei großen, unterschiedlich geprägten Städten sowie einer ganzen Riege spielbarer Begleitcharaktere bietet Ananta schon jetzt beeindruckend viel Substanz für ein Free-to-Play-Angebot. Am 15. Januar 2027 erscheint das Spiel für PC über den offiziellen Launcher sowie Steam, für PlayStation 5 und für mobile Endgeräte.
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En snak om Gamescom – En vanvittig oplevelse
Vi tog en snak med Simon Notlev, som var forbi Gamescom i år. Her fik han oplevet lidt af hvert som almindelig gæst, men blev også inviteret ind i presseområdet, hvor han fik mulighed for at prøve nogle af de kommende og nyudgivne spil.
Blandt andet fik han fingrene i titler som Orbitals og Modern Warfare 4 til Nintendo Switch 2 samt andre spændende spil som Star Wars Galactic Racer og Resonance: A Plague Tale Legacy.
Det blev en fed oplevelse for både Simon og hans venner, og han glæder sig allerede til at se, hvad Gamescom næste år har at byde på.




